Mitteilung

Nationalparkerlebniszentrum

Der Rat der Stadt Norderney hat sich in einer interfraktionellen Ratssitzung mit dem aktuellen Entwurfsstand des Nationalparkerlebniszentrums und der diesbezüglichen Kosten- und Finanzierungssituation befasst. Bekanntlich soll der Abriss des heutigen Gebäudes und der anschließende Neubau in einem straffen Zeitplan im Monat April beginnen. Nachdem sich der Rat im Herbst des letzten Jahres bereits intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt und mit breiter Mehrheit dem durch das Architekturbüro Moths erarbeiteten Entwurf seine grundsätzliche Zustimmung gegeben hatte, ging es jetzt insbesondere nochmals um die angepasste Fassadengestaltung und das Kostenbudget. Von Anfang an wurde der Gedanke einer bewegten Fassade verfolgt, deren Umsetzung aufgrund der klimatischen Bedingungen auf einer Insel eine große Herausforderung darstellt, zumal nach Möglichkeit im Rahmen der Philosophie des Hauses natürliche und ökologisch nachhaltige Materialen Verwendung finden sollten. Inspiriert von der Darstellung von Windströmungen auf einer Wetterkarte sieht die aktuelle Entwurfsplanung vor, „Windzeiger“ aus Holz auf einer Unterkonstruktion anzu-bringen. Ein wesentlicher Anteil der Zeiger wird starr an die Fassade geschraubt, so dass das bekannte Strömungsbild bei allen Windlagen erhalten bleibt. Der übrige Teil wird sich im Wind bewegen und so der Fassade eine besondere Dynamik verleihen. Der eingeschossige Gebäudeteil wird, wie bereits öffentlich vorgestellt, eine dreidimensionale Holzfassade (Riffelstruktur) bekommen, mit der das Wattrelief symbolisiert bzw. nachempfunden werden soll. Beide Fassadenelemente zusammen ergeben ein einzigartiges Bild, das die Themen der Ausstellung in schlichter und abstrakter Form aufgreifen wird.


Die Ratsfrauen und –Herren hatten sich auch mit der neuen Kostensituation zu befassen, die trotz größter Kostendisziplin auf allen Seiten aufgrund der Ausschreibungsergebnisse um ca. 430.000 Euro über dem verabschiedeten Kostenrahmen liegt. Diese sind im Wesentlichen der Baukonstruktion zuzuordnen - nicht der neuen Fassade. Entsprechende „Nachbewilligungsanträge“ bei der NBank Hannover sowie dem Landkreis Aurich wurden zur Relativierung der Mehrkosten für die Kommune gestellt. Außerdem beinhaltet der genannte Betrag Sicherheiten, so dass die Option besteht, dass sich die Mehrkosten noch erheblich verringern.


Nach wie vor besteht die realistische Chance, nach der Fertigstellung zu einem „Welterbezentrum“ aufgewertet zu werden und damit langfristig höhere Fördermittel zu bekommen.


Die Ratsmitglieder haben sich in einer kritischen aber konstruktiven Diskussion mit den Chancen und Risiken der Umsetzung auseinandergesetzt. Während die Notwendigkeit eines Neubaus an sich und die auf einer Insel wie Norderney anspruchsvolle Besetzung des Themas nicht in Frage gestellt wurden, waren die Unwägbarkeiten der Kostenentwicklung der hauptsächliche Diskussionspunkt. Letztlich wurde mit zehn zu vier Stimmen (bei drei abwesenden Ratsmitgliedern) die Umsetzung und damit der Baubeginn im April unter Ausschöpfung aller Einsparpotenziale und Aquirierung möglicher Fördermittel beschlossen.

 

(Aktueller Planungsstand: Prof. Moths Architekten)

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