Pressemitteilung Nr. 11 vom 21.05.2010

Aufsichtsrat von WBN und WGN haben die Stabilität der Gesellschaften und Wohnbauprojekte im Blick


Am Mittwoch haben die Aufsichtsgremien der Wirtschaftsbetriebe und der Wohnungsgesellschaft getagt. In der dreieinhalbstündigen Sitzung ging es neben vielen Sachstandsberichten zu aktuellen Maßnahmen und Projekten um erste Vorüberlegungen zu möglichen eigenen Bauprojekten auf der Insel. Hintergrund ist die erkannte Notwendigkeit, die städtischen Gesellschaften möglichst langfristig zu stabilisieren und vor den Risiken des Kapitalmarktes zu schützen. Erforderliche Unterhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen der nächsten Jahre müssen gegenfinanziert werden, was z.B. beim Wohnbestand aus dem heutigen Mietaufkommen allein nicht machbar ist. So bedürfen der bei zwei Häusern in der Mühlenstraße geplante Ausbau der Dachgeschosse, die damit verbundene geplante Neuschaffung von Mietwohnungen, aber auch die einhergehende Haussanierung einer soliden finanziellen Grundlage. Letztlich geht es um die nachhaltige Verbesserung und Sicherung der existenziellen Grundlagen unserer Insel, nämlich den Erhalt und Ausbau angemessenen und bezahlbaren Wohnraum.
Das Land Niedersachsen hat der Stadt Norderney im Bereich Südwesthörn ein Grundstück mit Baulandqualität zur Größe von 1200 qm zum Bodenrichtwert angeboten. Der Aufsichtsrat WBN hat beschlossen, die Fläche vom Land zu erwerben, mit Reihenhäusern zu bebauen und anschließend zu veräußern. Mit den Erlösen kann zumindest ein Teil der in den nächsten Jahren anstehenden Sanierungsmaßnahmen, wie z.B. der dringende Austausch der Graugussleitungen, aufgefangen werden. Diese Entscheidung ist die einzig richtige und logische Konsequenz vor dem Hintergrund, dass jeder Dritte diese Möglichkeiten ebenso nutzen und die Flächen vom Land erwerben könnte, ohne dass die Stadt Norderney und ihre Gesellschaften daran partizipieren.
Die zurückliegende Entscheidung, dass die städtischen Gesellschaften dort, wo es angebracht ist, marktwirtschaftlich und gewinnorientiert am Norderneyer Grundstücks- und Immobilienmarkt tätig werden können, wird sich in jeder Hinsicht auszahlen und die Gesellschaften in ihren Strukturen stärken.
Im Gegensatz dazu steht die Idee für eine Bebauung zwischen den Mietshäusern an der Benekestraße und dem Friedhof. Von der Geschäftsleitung wurde dazu eine erste Überlegung vorgestellt, um den Gedanken überhaupt ins Bild zu setzen. Gedacht ist hier nicht an eine rein gewinnorientierte Bebauung, sondern eher daran, Norderneyer Interessenten zu vertretbaren Konditionen zu helfen. Auch kommunale Interessen sollen dabei Berücksichtigung finden. Der Aufsichtsrat hat sich dafür ausgesprochen, eine angemessene Bebauung mit Reihenhäusern weiterzuverfolgen. Umfang und Größenordnung stehen noch nicht fest. Die Umsetzung soll bedarfsorientiert erfolgen. Sobald sich der Aufsichtsrat mit einer entwickelten Planung befasst hat, wird diese auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
In diesem Zusammenhang hat sich der Aufsichtsrat natürlich auch mit ersten öffentlichen Meinungskundgebungen dazu befasst. Es wurde betont, dass es erlaubt sein müsse, in den verantwortlichen Gremien zunächst überhaupt Ideen zu erörtern. Den Mietern müsse klar sein, dass sich das Gremium Gedanken darüber macht, wie deren Wohnraum bezahlbar erhalten und angepasst werden kann. Soll nicht zur Mieterhöhung gegriffen werden, muss eben Potential nutzbringend eingesetzt werden. Dass man dabei – soweit möglich – auf gewachsene Strukturen Rücksicht nimmt, muss nicht erst herausgestellt werden.
Die Wirtschaftsbetriebe haben ihren Bestand an Photovoltaikanlagen weiter ausgebaut und in diesem Zuge die Dächer der Dieselstation am Hafen, der beiden Betriebshallen am Goch-Fock-Weg und das Dach des Blockheizkraftwerkes am Weststrand mit Anlagen bestückt. Die neu installierte Leistung beträgt rund 180 KW. Um noch von den aktuellen, günstigeren Förderbedingungen zu profitieren, müssen die Arbeiten bis zum 30. Juni abgeschlossen sein. Das Invest beträgt ca. 570.000 Euro.

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