Pressemitteilung Nr. 28 vom 17.11.2008

Was wird aus dem Haus der Insel?


Wem helfen die aktuellen Kundgebungen in den Zeitungen zum Thema Haus der Insel eigentlich? Oder wird hier neuerlich nur eine mehr oder minder unterhaltsame Diskussion für die Öffentlichkeit losgetreten? Für den einen oder anderen ist die Geschichte sicher interessant. Gefragt sind jedoch klare Lösungsvorschläge.
 
Die Verwaltung der Stadt, die Geschäftsführungen der städtischen Gesellschaften, Architekten und Ingenieure haben sich mit dieser Fragestellung zurückliegend in einem Arbeitskreis befasst. Um eine kürzlich verwandte Vokabel aus der Politik aufzugreifen: Es geht um eine „Herzensangelegenheit“. Aber eben nicht nur darum, sondern vor allem um Fakten, denn diese bestimmen die Realität. Die Entscheidung, was aus dem Gebäude oder einem für die Insel relativ großen Areal werden soll, nimmt kein Beteiligter unverantwortlich leicht. Diesen Eindruck muss man allerdings gewinnen, glaubt man den derzeit laufenden öffentlichen Kommentierungen.
 
Wenn sich der ehemalige Stadtbaumeister, der seinerzeit am Bau des Hauses beteiligt war, für den Erhalt ausspricht, mag das verständlich sein. Nicht nachvollziehbar sind dagegen die von ihm vorgenommenen Zahleninterpretationen. So müsste er aus eigenem Erinnern wissen, dass das HdI seinerzeit an die Wirtschaftsbetriebe verkauft wurde, um Haushaltssanierung bei der Stadt zu betreiben. Daher rührt auch die erhebliche Restschuld. Die Ausführungen zum Bauzustand bestätigen nur die Erkenntnisse aus dem Arbeitskreis. Natürlich hat den Aussagen zu Sanierungskosten in Höhe von ca. 6 Mio. € eine Konzeption und eine fachtechnische Gebäudebegutachtung zugrunde gelegen. Natürlich lässt sich eine wünschenswerte Qualität mit einem solchen Sanierungsaufwand darstellen. Es bleibt jedoch das entscheidende Problem: Wovon soll dieser Aufwand bezahlt werden? Dazu fehlt es leider an einer Aussage. Darlehen der KfW gibt es nicht umsonst. Erlöse aus Solaranlagen bringen es auch nicht. So ist es auch mit einem Mehr an Veranstaltungen. Wer soll dort ständig wiederkehrend hingehen und Eintritte bezahlen? Alles dies sind Überlegungen, mit denen sich der Arbeitskreis umfänglich beschäftigt hat. Es geht bei allen Zahlenbetrachtungen und Einschätzungen auch nicht darum, ob der Sanierungsaufwand nach oben oder unten differiert. Nach oben hin gar nicht vertretbar, so sind aber auch 4 Mio. € für eine Sanierung zuviel, die an der Konzeption des Hauses und damit am wirtschaftlichen Ergebnis nichts ändern. Dass dies alles schwer zu übersehen ist, stimmt. Es trifft insbesondere für Außenstehende zu.
 
Kein Verständnis lässt sich dagegen zu Äußerungen der FWN aufbringen. Seit Monaten, eigentlich seit dem letzten Jahr, steht das Thema auf der Tagesordnung. Jetzt, wo die Beratungen eigentlich schon längst zu einem Ende hätten kommen müssen, fängt man an, ständig neue Zahlenwerke anzufordern. Dabei von „unkorrekten Zahlen“ zu sprechen, wenn einem die Faktenwelt missfällt, ist zu billig. Es ist Opposition um der Opposition willen. Eine angemessene und sachbezogene Prüfung sollte sich mit Fakten und nicht über Entgleisungen in Presseerklärungen darstellen. Alle Entscheidungsträger können die FWN nur auffordern, baldmöglichst die wirtschaftliche Lösung zu präsentieren. Andernfalls geht nämlich durch solche Verzögerungen nur Zeit ins Land, die Geld kostet.

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