Einladung


Präsentation des Buches „Jüdische Migrantinnen und Migranten im Seebad Norderney 1893 – 1938“



Herzliche Einladung
 
zur Präsentation des Buches von Ingeborg Pauluhn, Syke
 
 „Jüdische Migrantinnen und Migranten im Seebad Norderney 1893 - 1938 
 
Sonnabend, 12. November 2011, 15.30 Uhr
bade~museum norderney, Am Weststrand 11
 
Begrüßung/Vortrag: Juden auf Norderney/Buchvorstellung/Würdigung
Musikalische Begleitung: Sven Großkopf  
 
Eine Veranstaltung der Stadt Norderney/Stadtarchiv
 
 
 
Buchvorstellung zur deutsch-jüdischen Erinnerungskultur auf Norderney
 
Mehr als 80 Jahre lebten Juden auf Norderney. Anders als in vielen anderen Seebädern waren Juden als Gäste auf der Insel willkommen. Diese Situation änderte sich zum Sommer 1933, nachdem die Nationalsozialisten sowohl im Reich wie auch auf der Insel die Macht übernommen hatten. Sie waren jetzt unerwünscht. Die Synagoge wurde geschlossen, jüdische Einwohner ausgegrenzt und in der Pogromnacht 1938 zur Schau gestellt. Einige Juden, denen Norderney ein Zuhause bot, emigrierten, sechzehn Einwohner wurden ermordet. Ihre Namen finden sich auf dem im Juni 2005 eingeweihten Mahnmal auf dem jüdischen Friedhof in Norden.
 
Auf Norderney mahnen und erinnern Gedenktafeln an der ehemaligen Synagoge in der Schmiedestraße sowie im Haus der Insel an die ehemaligen jüdischen Einwohner der Insel. Zur Erinnerungskultur gehören auch vier Aufsätze bzw. Buchveröffentlichungen, welche die Akzeptanz, Ausgrenzung und Vernichtung von Juden auf Norderney berücksichtigen.
 
Einen wesentlichen Beitrag lieferte Ingeborg Pauluhn aus Syke mit ihrer Veröffentlichung „Zur Geschichte der Juden auf Norderney“, welche 2003 auf Norderney vorgestellt wurde. Kürzlich erschien unter dem Titel „Jüdische Migrantinnen und Migranten im Seebad Norderney 1893 – 1938“ eine weitere Studie der Verfasserin. Diese berücksichtigt das Kinder-Erholungsheim der Zion-Loge Hannover (heute Haus Thomas Morus, Benekestraße) und jüdische Geschäftsbetriebe. Sie stellt ausgewählte jüdische Familien und Einzelpersonen in den Mittelpunkt, die entweder als pädagogische Fachkräfte des Kinderheimes oder als Mitarbeiter jüdischer Geschäfte tätig waren. Das vorliegende Buch ist das Resultat einer einzigartigen, umfassenden und geduldigen Recherche zur jüdischen Migration auf Norderney.
 
Vorgestellt wird das Buch auf einer Veranstaltung der Stadt Norderney am Sonnabend, dem 12. November 2011, 15.30 Uhr, im bade~museum norderney.
Dazu wird in einem Referat des Stadtarchivs ein Einblick in die vergangene jüdische Kultur auf Norderney gegeben und das vorliegende Werk als wichtigen Beitrag zur deutsch-jüdischen Erinnerungskultur gewürdigt. Musikalisch wird Sven Großkopf am Klavier die Veranstaltung begleiten. Einwohner und Gäste sind dazu herzlich eingeladen.

Stadt Norderney

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