Pressemitteilung Nr. 12 der Stadt Norderney

Gesellschafterversammlung der Wohnungsgesellschaft Norderney

 



Am 26. September 2013 tagte die Gesellschafterversammlung der Wohnungsgesellschaft Norderney GmbH. Im Wesentlichen ging es um die Frage, in welcher Form in diesem Winter die Sanierung der Mühlenstraße fortgesetzt werden soll. Bekanntlich wurden unlängst die Gebäude Mühlenstraße 13 und 14 energetisch saniert und mit einem Wärmedämmverbundsystem, neuen Fenstern sowie mit Balkonen versehen. Diese Maßnahmen tragen erheblich zur Substanzerhaltung bei und verbessern den Wohnwert nachhaltig. Erstmalig wurden dabei die Dachgeschosse ausgebaut und insgesamt 6 neue Wohnungen geschaffen. Trotz der grundsätzlich hohen Nachfrage nach Wohnraum auf Norderney musste die Wohnungsgesellschaft in diesem Sommer die Erfahrung machen, dass die Wohnungen nur schwer am Markt zu platzieren sind. Bereits eine im Vorfeld - vor dem Baubeginn - durchgeführte Anpreisung auf dem Wohnungsmarkt brachte die ernüchternde Erkenntnis, dass die Nachfrage äußerst gering war. Auch nach der Fertigstellung zeigte sich, dass das Interesse an diesen Wohnungen kaum vorhanden ist und erst nach mehreren Anläufen alle Einheiten belegt werden konnten. Die Gesellschafterversammlung hatte sich daher mit der Frage zu befassen, ob neben der notwendigen Sanierung noch weitere Dachgeschosse ausgebaut werden sollen. Während der grundsätzliche Bedarf an Wohnraum nicht in Frage zu stellen ist, bemisst sich dieser in der Nachfrage zuvorderst am Mietpreis. Der Dachgeschossausbau ist nur mit einem sehr hohem baulichen Aufwand zu bewerkstelligen, so dass die Kosten bei ca. 3000 Euro/qm liegen. Diese Preise entsprechen mindestens einem Neubau auf unbebauter Fläche. Eine erneut durchgeführte umfangreiche Ausschreibung brachte sogar noch leicht höhere Kosten. Damit wird es nicht mehr möglich, eine Kostenmiete anzubieten, die nur annähernd dem Mietpreisniveau der Wohnungsgesellschaft entspricht. Entsprechend sinkt die Nachfrage.

 

Auch die Mieter der sanierten Häuser, die während der Bauphase in ihren Wohnungen verblieben sind, wurden erheblichen Belastungen ausgesetzt, die an der Grenze des Zumutbaren waren. Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, in der Mühlenstraße keine weiteren Dachgeschosse auszubauen. Die energetische Sanierung der Häuser in der Mühlenstraße wird natürlich ab diesem Herbst trotzdem fortgeführt. Durch die eingesparten Kapazitäten können wahrscheinlich vier Häuser bis zum nächsten Frühjahr saniert werden.

Um dennoch die Wohnungsnachfrage auf Norderney durch zusätzlichen Wohnraum zu decken, soll schnellstmöglich die Beplanung des Wasserturmgrundstückes mit Wohnungen in Angriff genommen werden (heute Strandkorbschuppen und Technische Dienste). Außerdem soll die Bebauung mit einem Mietwohnhaus des freien Grundstückes an der Ecke Benekestraße/Mühlenstraße zum nächstmöglichen Zeitpunkt geprüft und vorbereitet werden.

 

Die Diskussion in der Gesellschafterversammlung wurde auch vor dem Aspekt geführt, dass es im Bereich der Wohnungsgesellschaft einen mittel- bis langfristigen Sanierungsstau im zweistelligen Millionenbereich gibt, der erhebliche finanzielle Risiken für die Gesellschaft birgt.

 

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