Renaturierung des Kiefernwäldchens hinter der Wetterwarte

Pressemitteilung Nr. 17 der Stadt Norderney vom 09.11.2015

Das Kiefernwäldchen hinter der Wetterwarte leidet seit Jahren unter den hiesigen Wind- und Wetterverhältnissen und bietet dem Betrachter ein dementsprechend verheerendes Bild.

 

Nicht zuletzt der Vergleich von Luftbildern der letzten Jahre zeigt deutlich auf, dass sich der „Absterbeprozess“ der Schwarzkiefern immer noch fortsetzt. Ca. die Hälfte der Anfang der siebziger Jahre gepflanzten Bäume ist inzwischen abgestorben. Betroffen ist eine Fläche von knapp 1,1 Ha, wobei als Ursache hauptsächlich Salzablagerungen infolge von Windeintrag vermutet werden.

 

Ziel der Stadt ist es, die derzeit wenig ansehnliche Fläche in ihrer exponierten Lage wieder attraktiver zu gestalten. Nachdem es sich über lange Zeit schwierig gestaltet hatte, einen Konsens über mögliche Aufforstungsmaßnahmen zu finden, hatte Bürgermeister Frank Ulrichs unlängst alle zuständigen Fachbehörden zu einem Abstimmungsgespräch eingeladen, um nunmehr kurzfristig das Problem zu lösen und das unschöne Landschaftsbild neu zu gestalten.

 

Unter Beteiligung des Forstamtes Neuenburg, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Aurich, des örtlichen BUND, des NLWKN als Vertreter des Grundstückseigentümers (Land Niedersachsen)  sowie der städtischen Fachabteilungen wurde gemeinsam ein Aufforstungskonzept erarbeitet.

 

Die Stadt Norderney beabsichtigt, das Areal noch in diesem Herbst zu beräumen und insbesondere die abgestorbenen Kiefern zu beseitigen. Da sich die vorhandenen Kiefern in der Nähe zur Brandungszone nicht durchsetzen konnten und insofern von den Fachleuten als untypisch und ungeeignet angesehen werden, soll Anfang des nächsten Jahres eine Wiederaufforstung mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern erfolgen, die in einem weiten Verband gepflanzt werden sollen. Ein neuer „dichter“ Wald soll aber nicht entstehen. Sinnvoll ist eine Mischung aus langsam und schnellwachsenden Gehölzen. Typisch wären Weiden, Schlehe, Weißdorn, Schwarzer Holunder, Stieleiche, Zitterpappel, Vogelbeere etc. Um einen Verdrängungswettbewerb zu vermeiden, wird auf einer Fläche von 10 x 10 m ausschließlich eine Art gepflanzt werden. Der noch lebende Wald soll als Schutz für die Anpflanzung so lange wie möglich stehenbleiben, wenngleich in die schon vorhandenen Lücken entsprechende Neuanpflanzungen erfolgen werden. Nach Expertenmeinung wird der Restbestand des Kiefernwaldes nicht zu halten sein.

 

Der Kostenaufwand für diese Maßnahme ist auch deswegen relativ hoch, da durch den drohenden Wildverbiss durch Kaninchen und Damwild jede Pflanze mit einem Einzelschutz versehen werden muss, um den Anwuchs zu gewährleisten.

 

In der Vergangenheit gab es gelegentlich bereits Zusagen von Geldspenden und Beteiligungen, weil den Insulanern offensichtlich sehr an dem Zustand dieser Fläche gelegen ist.

 

Die Stadt Norderney ist selbst nicht Eigentümerin dieser Fläche ist, möchte aber auf die nachhaltige Verbesserung des Zustandes hinwirken. Daher würde eine finanzielle Beteiligung von dritter Seite nach wie vor sehr begrüßt werden.

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