Klärschlammvererdung durch das EKO-Plant - st - Verfahren



EKO-PLANT entwickelt seit 1986 ein neues Konzept zur Entwässerung und Vererdung von Schlämmen in Schilf-Trockenbeeten: das EKO-PLANT st-Verfahren® (st: sludge treatment).
Vererdungsbeete bestehen aus abgedichteten Becken, deren Grund mit unterschiedlichen Filter- und Drainagesystemen belegt ist. Für die Funktionsfähigkeit und den Vererdungserfolg dieser Klärschlammvererdungsanlagen ist in hohem Maß die Anlagensteuerung, die Betriebsführung und der Aufbau des Systems entscheidend.
 
Die Schlämme werden ganzjährig in festgelegten Mengen und Intervallen direkt auf die Schilfbeete gepumpt. Das Filtratwasser wird über das Filtersystem abgezogen und der Kläranlage zugeführt. Die Beladungskapazität wird in Abhängigkeit von der Anlagenkonzeption nach 6 bis 12 Jahren erreicht.

Einzelne Beete werden nach einer Ruhephase von etwa einem Jahr geräumt und stehen anschließend einem neuen Beschickungszyklus zur Verfügung. Die Nutzungsdauer des Gesamtsystems beträgt mehr als 25 Jahre.

Entwicklung der Klärschlammvererdung
Das EKO-PLANT st-Verfahren® ersetzt herkömmliche Trockenbeete und Schlammpolder durch eine neue Technik: Schilf (Phragmites australis) übernimmt die zentralen Aufgaben der Entwässerung, der weiteren Stabilisierung und der Hygienisierung des Klärschlamms.

Die konsequente Erforschung und Entwicklung eines speziell adaptierten Pflanzmaterials (Schilf), die Optimierung des Drainagekörpers und die automatische Steuerung des Beschickungsverfahrens sind Bausteine unseres Verfahrens, das zahlreiche Kommunen mit Erfolg anwenden.

Das Verfahren wurde 1987 von EKO-PLANT mit der Technikumsanlage Witzenhausen und 1991 mit der ersten großtechnischen Anlage auf Norderney (50.000 Einwohner*) umgesetzt.

*Kläranlage ist ausgelegt für bis zu 50.000 Einwohner und Gäste. Die Zahl der Bewohner der Insel liegt bei 6.500



Klärschlammerde nach einer Beeträumung
Unser Produkt, die Klärschlammerde (KS-Erde), wird nach einer Ruhephase geerntet und kann, vergleichbar mit Kompost, als Dünger und Substrat verwendet werden.

Im Gegensatz zur klassischen Klärschlamm-Verwertung, wie zum Beispiel der Deponierung oder Verbrennung, wird der im Kreislaufwirtschaftsgesetz geforderte ganzheitliche Ansatz realisiert und nach ökologischen Gesichtspunkten umgesetzt.
Das gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführte Forschungsprojekt zur Klärschlamm-Verwertung stuft die von EKO-PLANT geerntete Klärschlammerde als hygienisch unbedenklich ein und bescheinigt ihr eine Qualität, die herkömmliche Klärschlamm-Komposte weit übertrifft.
 
Produkt Klärschlammerde
Die erzeugte Schlammerde stellt ein neues Produkt dar, dessen Eigenschaften mit Kompost oder gärtnerischen Erden vergleichbar sind. Sie eignet sich ausgezeichnet für eine Verwertung im Garten- und Landschaftsbau. 
 
Verwertungssicherheit von Klärschlammerde
Weitere Verwertungsmöglichkeiten liegen in den Bereichen Landwirtschaft, Rekultivierung usw. Im Vergleich zum Ausgangsmaterial Klärschlamm bestehen bei der Verwertung von Klärschlammerde folgende Vorteile:

 

  • sehr hohe Pflanzenverträglichkeit
  • seuchenhygienische Unbedenklichkeit
  • hohe chemische Stabilität
  • hohe mechanische Stabilität
  • erhöhte Akzeptanz in der Anwendung

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